Confessions of a Hacker...
- Normalerweise spielt er ganz normal, bekommt etwa 400 Punkte pro Minute und ist ein durchschnittlicher Spieler.
- Ein Bekannter von ihm spielt Spiele nur um zu hacken - und er hat ihn auch auf einen aktuell nicht aufspürbaren Cheat aufmerksam gemacht. Als er dann selber einem Hacker auf einem Server begegnet ist, hat er sich aus Frust den Hack gekauft.
- Der Hack funktioniert so, dass keine Dateien des Spiels selber verändert werden. Stattdessen wird beim Starten des Spiels ein bisschen Code geladen - während PunkBuster nach veränderten (Spiel-)Dateien sucht, kann es also nichts finden. Dazu ist der Hack nicht einmal als Datei auf dem Computer vorhanden - man loggt sich per Java App ein, der Rest wird von allein erledigt. Darüber hinaus wird der Cheat andauernd aktuell gehalten.
- Der Hack bietet die für solche Hacks üblichen Dinge: Man sieht das ganze Team; kann den Aimbot so konfigurieren wie man will, Spieler mit einem Treffer oder sogar per Tastendruck töten und mehr.
- Außerdem sieht man, ob und wie genau ein Gegner einen anvisiert. Dabei ist ihm aufgefallen, dass auf vielen großen Servern Spieler ihn regelmäßig direkt beim Spawnen - auch über die ganze Map und diverse Häuser, Berge und mehr - zu 100 Prozent anvisiert. Das ganze gab es auch in Flugzeugen und anderen Fahrzeugen - machbar ist das ohne Aimbot natürlich nicht. In einem Monat hat er auf diese Weise über 100 so als offensichtliche Hacker zu erkennende Spieler gemeldet - passiert ist oft nichts. Manche sehr gute Spieler - die als Hacker beschimpft wurden - haben übrigens diesen Infos nach nicht gehackt...
Das kann man machen & Sollte man beachten
Schlussendlich ist es schwer genug, Hacker zu entdecken. Die meisten nutzen - zumindest laut dem Ersteller des Posts - nicht das ganze Paket, und sind so natürlich nicht so gut zu erkennen. Was beim Erkennen hilft sind einfache Dinge wie wenn ein schlechter Spieler plötzlich eine sehr hohe Kill Death Ratio hat oder immer weiß, wo man ist. Gerade "Operation Métro" und "Fast Vehicle Spawn"-Server mit 64 Spielern sind ein Tummelplatz für Hacker.
Das Hauptproblem bleibt aber bestehen: Einen Cheater zu enttarnen ist schwer - vor allem, wenn man auch gegen sehr gute ehrliche Spieler spielt. Am Ende ist die beste Idee immer noch, sich die Stats des Spielers anzusehen, in der Kill-Cam auf Unregelmäßigkeiten zu achten und notfalls den Server zu verlassen. Gerade durch das Fehlen des Battlerecorders fehlt übrigens eine großartige Möglichkeit, Hacker und Cheater zu enttarnen; die einzige verbleibende Möglichkeit ist, sich über die Waffengenauigkeit des Spielers einen Eindruck zu verschaffen und die Übeltäter zu melden. Solche Nachrichten dürften die Entwickler übrigens nicht wirklich freuen...
Das sagt DICE
Bei DICE findet man die Idee eines Tools, dass Genauigkeit, Punkte pro Minute und mehr vergleicht, an sich gut und auch machbar. Ob in der Richtung aber bald etwas passiert, ist wohl leider ein anderes Thema. Zu Hoffen ist es zumindest definitiv und ganz sicher...
Ouelle